Joachim F. Schroeder-Hohenwarth, Thriller-Autor

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"Ich habe das Gefühl am Vorabend einer Revolution zu leben", zitiert Joachim F. Schroeder-Hohenwarth in einem Interview von Februar 2017 den Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. In seinem neuen Thriller "Das Schattentier" thematisiert Schroeder-Hohenwarth das große Unbehagen, das in den westlichen Gesellschaften grassiert und von der Ahnung getragen wird, dass wir einer Krise entgegen gehen, die sich als Höllensturz für das gesamte Herrschaftssystem des Westens herausstellen könnte. Als radikaler Zeitdiagnostiker entwirft Schroeder-Hohenwarth in seinem hochspannenden Thriller ein Szenario, das erschreckend nachvollziehbar ist.


(Interview mit Shoreless Pictures, Hamburg; 2017)

Wir leben in einer Welt, in der die Radikalisierung des Denkens schleichend fortschreitet. - Joachim F. Schroeder-Hohenwarth las aus "Whatever it takes" im Rahmen des Forums für 'Hörbuch und Literatur' am 16. März 2012 auf der Buchmesse in Leipzig.


(Buchmesse Leipzig; 2012)

Jenseits von Gut und Börse - "Als Joachim Schroeder-Hohenwarth an seinem vierten Roman schrieb, konnte er kaum ahnen, welche Brisanz sich zeitgleich im globalisierten Finanzmarkt entwickeln würde - eine bessere PR indes, könnte man zynisch sagen, als die derzeitige US-Kreditkrise unter Beteiligung großer Investmentbanken und eiskalter Spekulanten hätte sich der Hamburger Bankmanager für sein Buch nicht wünschen können", schreibt Maike Schiller, Journalistin vom Hamburger Abendblatt, "Der Thron des Satans ... beweist nicht nur Sprachgefühl sowie Gespür für Dramaturgie, Figurenzeichnung und Witz, sondern profitiert insbesondere von Insiderwissen und sauberer Recherche." (Hamburger Abendblatt; 18.07.2008)

Diabolik vom Feinsten - "... mit dem Fernsehfilm "Die Kupferfalle" zelebriert das ZDF dem Mammon eine blaue Messe. Was da nach einem Drehbuch von Rainer Berg, der sich vom Office Manager des Züricher Broker-Hauses Hornblower Fischer AG, Joachim Schroeder-Hohenwarth, beraten ließ, entstand, ist zu einem böse funkelnden Stück aus der Welt der Finanzjongleure geraten ... Oft folgt die Kamera den Beinen der Akteure und tastet sich erst allmählich in die Höhe, als vergewissere sie sich, ob diese bodenlos amoralischen Finanzjongleure überhaupt noch Erdberührung haben." (Der Spiegel 48/1990, 26.11.1990)

"... , so dass Autor Peter Zingler, in der Zeitschrift "Transantlantik" die "Ermordung" seines Drehbuchs beklagen konnte. Joachim Schroeder-Hohenwarth, der nicht von seinen Fernsehaufträgen leben muss, hat so etwas nicht mit sich machen lassen", schreibt Capital-Journalist Hennig Franke über die Entstehung des Drehbuchs des Fernsehfilms "Die Kupferfalle". "Bei seiner kompliziert-unterkühlten Beschreibung einer generalstabsmäßig durchgezogenen Börsenoperation kümmert ihn die Einschaltquote nicht." (Capital, Dezember 1990)

"... Die Drahtzieher bleiben im Dunkel, bis Autor Schröder endlich den Schleier lüftet," schreibt Die Welt über "Das Silber-Komplott" , "Indes: Bis es soweit ist, hat der Leser nicht nur viele Zeilen Spannung konsumiert; er ist Quasi-Kenner des Geschäfts an der Börse geworden." (Die Welt, 15.05.1982)

Joachim F. Schroeder-Hohenwarth über die Dokumentation: Auszüge aus der linken Theorieschrift "Der kommende Aufstand": Ein schaurig-schöner Text: halb alttestamentarische Prophetie, halb RAF-Jargon. Der vorrevolutionäre Augenblick, eingefangen in der Sprache der Endzeit. Und es ist sicher kein Zufall, dass man im Hintergrund den düsteren Song der Doors zu hören meint: "This is the end, my only friend, the end." (Der Spiegel 49/2010; 06.12.2010)

Im Kampf gegen die Heuschrecken - Joachim F. Schroeder-Hohenwarth im Interview mit MoPo-Journalistin Kirstin Schmidt über seinen Thriller Der Thron des Satans und das Versagen des Kapitalismus. (Hamburger Morgenpost; 16.07.2008)

Literatur ist mitunter wirklicher als die sichtbare Realität. - "Der spannende Krimi spielt und spekuliert mit der Gegenwartspolitik", beschreibt Enrico Demurray, Journalist der ARD Tagesthemen, Joachim F. Schroeder-Hohenwarths Polit-Thriller "Das Protokoll".


(ARD Tagesthemen; 1997)

"Joachim F. Schroeder-Hohenwarth entwickelt in seinem Agenten-Thriller "Der Palmyra-Zwischenfall" einen Alptraum aus Lüge und Verrat. Auf dem Höhepunkt eines internationalen Machtkampfes, in den die PLO, der KGB und der israelische MOSSAD gleichermaßen verwickelt sind, zeigt sich, dass an der Spitze der CIA eine Verschwörungstruppe operiert." (Mainpresse, 04.05.1995)

"Ideenlieferant für die teilweise an Aldous Huxleys "Schöne Neue Welt" erinnernde Szenerie ist der Broker Joachim Schroeder-Hohenwarth, dessen Roman "Das Silber-Komplott" den Produzenten Jörg Richter zur Verfilmung eines ähnlichen Sujets inspirierte", schreibt Margitt Lehmann im Stern über den ZDF-Spielfilm "Die Kupferfalle". "Der Verzicht auf jegliche moralische Bewertung verleiht dem Geschehen eine subtile Eigendynamik. Sie beginnt dort unheimlich zu werden, wo sie sich unserem Denken entzieht." (Stern, 29.11.1990)

"Jo Schröder ... hat einen Roman der Hochspannung geschrieben, der außerdem noch diese zwei Qualitäten hat: er führt mitten hinein in machtpolitische Aktualitäten und basiert, was die fachlichen Fakten angeht, auf intimer Spezialkenntnis," schreibt der Reutlinger General-Anzeiger über "Das Silber-Komplott". (Reutlinger General-Anzeiger, 04.05.1982)

Fiction oder Non-Fiction? - "Kein Thriller der letzten Jahre hat mehr realen Hintergrund gehabt als "Das Silber-Komplott", und bestimmt ist keiner spannender geschrieben als das Buch von Jo Schröder." (Buch Aktuell, Juni 1982)



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